Die Geschichte der Deutschen Waidmannsgilde

Die Geschichte der Deutschen Waidmannsgilde

logoMit Gründung im Jahre 1946 und offizieller Aufnahme 1951 in den BJV ist der Verein „Deutsche Waidmannsgilde e.V.“ einer der ältesten Jagdvereine Münchens. Zur Gründung wurde eine Satzung ausgearbeitet, die im Wesentlichen noch heute besteht und in welcher die Mitglieder verpflichtet wurden, sich einer Pflichthegeschau und einer Ehrengerichtsbarkeit zu unterwerfen. Dies war für die damalige Zeit eine große Tat, die Deutsche Waidmannsgilde war demnach die erste jagdliche Vereinigung mit diesen Grundsätzen. Als Leitgedanke galt ein Ausspruch des berühmten Jägers von Gagern, der nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis gelten sollte.

„Das Wild ist nicht um des Jägers Willen, sondern der hegende Jäger um des Wildes Willen da“.

Es werden regelmäßig Gildeabende durchgeführt, welche die  Fortbildung und Information zum Ziel haben und das aktiven Vereinsleben fördern sollen. Unter anderem haben nachfolgend einige Persönlichkeiten Vorträge an diesen Abenden gehalten:

Eugen Schuhmacher, Jagdmaler Olszweski, Baron von Cramer-Klett, Rehwildexperte Prof. Bubenik oder Dr. von Bülow.

1953 wurde mit der Jägerausbildung begonnen und die Teilnehmerzahlen wuchsen jährlich beträchtlich an. 1972 gelang es dem damaligen Gildemeister Horst Popp, von der Staatsforstverwaltung ein Lehrrevier mit Jagdhütte anzupachten. Bis zum heutigen Tag unterhält die Deutsche Waidmannsgilde für die Jagdausbildung dieses Lehrrevier im Osten von München.

Selbstverständlich verfügt die Deutsche Waidmannsgilde auch über ein eigenes Bläsercorps, welches bereits 1957 gegründet wurde und in der Folge weit mehr als 300 Bläser ausgebildet hat.

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