Der Hundeführerlehrgang richtet sich an Hundeführer, die ihren Hund fundiert auf die jagdliche Praxis und weiterführende Prüfungen vorbereiten möchten.

Im Mittelpunkt steht die Ausbildung eines zuverlässigen und führigen Jagdbegleiters. Dabei geht es nicht allein um das Erlernen einzelner Kommandos, sondern vor allem um eine klare Kommunikation sowie eine faire und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer.

Solider Grundgehorsam als Basis

Jagdhund beim Grundgehorsam im Hundeführerlehrgang

Ein sicherer Grundgehorsam ist die Voraussetzung für nahezu jede weitere jagdliche Arbeit. Im Lehrgang werden deshalb grundlegende Übungen wie Sitz, Bleib, Down, Abruf und Leinenführigkeit aufgebaut und zunehmend auch unter Ablenkung gefestigt.

Ebenso gehört ein kontrollierbares Verhalten gegenüber Artgenossen und Menschen zu einer soliden Ausbildung. Der Hund soll lernen, sich auch in anspruchsvollen Situationen an seinem Hundeführer zu orientieren und zuverlässig führen zu lassen.

Schritt für Schritt zur jagdlichen Arbeit

Aufbauend auf dem Grundgehorsam werden jagdliche Ausbildungselemente in die praktische Arbeit integriert. Dazu gehören unter anderem das Apportieren sowie die Gewöhnung an den Schuss.

Die Ausbildung orientiert sich am jeweiligen Leistungs- und Kenntnisstand des Gespanns. Dabei werden die unterschiedlichen Anlagen, der Ausbildungsstand und das spätere Einsatzgebiet des Hundes berücksichtigt.

Ziel ist keine Ausbildung nach einem starren Schema, sondern eine praxisgerechte Vorbereitung von Hund und Hundeführer auf die Anforderungen des jagdlichen Alltags.

Vorbereitung auf Prüfungen

Jagdhund beim Apportieren im Hundeführerlehrgang

Der Hundeführerlehrgang schafft eine solide Grundlage für die weitere jagdliche Ausbildung und kann auf Wunsch mit einer Prüfung abgeschlossen werden.

Darüber hinaus bildet der Lehrgang eine gute Basis für die Vorbereitung auf weiterführende Prüfungen der Zuchtvereine und des Jagdgebrauchshundeverbandes sowie auf die Brauchbarkeitsprüfung.

Mögliche Prüfungsinhalte

  • Sitz mit Umkreisen
  • Down mit Übersteigen, Down bei der Suche oder Down aus der Sitzposition
  • Aufnehmen des Apportierbocks aus dem Stand; für Bracken und Schweißhunde alternativ beispielsweise Pirschen frei bei Fuß
  • Apportieren aus 50 Metern Entfernung; für Bracken und Schweißhunde alternativ beispielsweise Folgen auf der Führerfährte
  • Bringen über Hindernis; für Bracken und Schweißhunde alternativ beispielsweise Ablegen am Rucksack
  • Pirschen und Ablegen mit Schuss

Gemeinsam zum zuverlässigen Jagdbegleiter

Eine gute Jagdhundeausbildung entsteht nicht durch das bloße Abarbeiten einzelner Übungen. Entscheidend ist, dass Hund und Hundeführer zu einem verlässlichen Gespann zusammenwachsen und auch unter Ablenkung sowie in jagdlich anspruchsvollen Situationen sicher miteinander arbeiten.

Der Hundeführerlehrgang vermittelt hierfür die notwendigen Grundlagen und begleitet die Gespanne auf ihrem Weg zu einer fairen, zuverlässigen und praxisgerechten jagdlichen Zusammenarbeit.

Weitere Informationen und Kontakt:

Hans-Werner Franz
E-Mail: hans-werner@kynos.guru